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SONNENFINSTERNIS 2003
Das deutschsprachige Infoportal zur SoFi 2003 in Europa
Sonnenfinsternis
Reisen zur totalen Sonnenfinsternis
WANN UND WO IM NORDATLANTIK
Die Sonnenfinsternis am 31.05.2003 spielt sich im nordatlantischen Raum (Grafik von Fred Espenak) in der zweiten Nachthälfte ab, und zwar um so früher je weiter westlich man sich befindet. Nur aufgrund der hohen nördlichen Breite (Animierte Grafik von Andrew Sinclair) und der Jahreszeit - 3 Wochen vor der Sommersonnenwende - ist sie überhaupt zu dieser ungewöhnlichen Tageszeit sichtbar.
Der Nordosten SCHOTTLANDS erlebt unmittelbar nach Sonnenaufgang eine etwa eine Minute lange ringförmige Bedeckung der Sonne durch den Mond knapp über dem Horizont. Weiter nordöstlich steht die Sonne während der zentralen Verfinsterung etwas höher über dem Horizont, auf den Shetland-Inseln immerhin knapp 4. Mehr Abstand zum Horizont hat sie auch auf den FÄRÖERN nicht, dafür ist der Feuerring hier aber über 3 Minuten lang sichtbar, und die partielle Verfinsterung ist in ihrem gesamten Verlauf zu beobachten. Noch etwas günstiger sind die Bedingungen in ISLAND (Graphik bei astroinfo.org), wo die maximale Dauer von 3m37s fast erreicht wird. Der Feuerring bewegt sich danach quer über Grönland. Abgesehen von Ittoqqortoormiit - eine der abgelegensten Siedlungen der Erde - im Osten der Insel wird dabei zunächst keine menschliche Ansiedlung berührt. Die ringförmige Verfinsterung ist dann aber noch im Westen GRÖNLANDS von zahlreichen Ortschaften aus zu beobachten, sofern der Blick zum Horizont nicht durch Berge verstellt ist, denn das Geschehen spielt sich nur gut einen Sonnendurchmesser vom Horizont entfernt ab.

Die vorstehende Übersicht zeigt schon, daß ein guter Beobachtungsplatz eine wesentliche Voraussetzung erfüllen muß, nämlich freien Blick zum Horizont zu bieten. Die zu erwartenden Wetterverhältnisse sind der zweite entscheidende Faktor für die Auswahl des Beobachtungsortes. Generell ist das Wetter im Nordatlantik unberechenbar, Tiefdruckgebiete ziehen in schneller Folge vorüber und sorgen z.B. für rekordverdächtige 280 Tage mit Niederschlag auf den Färöern. Die schottischen Highlands und die Hochgebirge im Süden Islands stehen dem kaum nach. Zum Glück findet die Finsternis Ende Mai in der (relativ) niederschlagsärmsten Zeit des Jahres statt. Mehrtägige Schönwetter-Perioden sind dann durchaus möglich. Die Chancen, die Finsternis zu sehen, erhöhen sich auf der Leeseite der Gebirge, also im Nordosten Schottlands und vor allem in Nordost-Island. Dort herrscht dank häufig auftretender warm-trockener Fallwinde sogar ein ausgesprochen kontinental getöntes Klima. Da die Verfinsterung hier viel länger dauert und die Sonne etwas höher über dem Horizont steht als in Schottland, ist der NORDOSTEN ISLANDS als der mit Abstand günstigste Beobachtungsraum zu betrachten. Außerdem bietet die rund um Island verlaufende, inzwischen sehr gut ausgebaute Ringstraße je nach Wettervorhersage noch bis kurz vor der Finsternis die Möglichkeit auf die entgegengesetzte Seite der Insel auszuweichen.

Einige Links zu Klimadaten und Wettervorhersagen für die nordatlantischen Gebiete finden Sie auf unserer WETTERSEITE.

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